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IG Abwasser informiert: Abwassertechnische Erschließung im ländlichen Raum

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Die Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum ist ein sehr sensibles Thema und erfordert Kompetenz und Fachwissen, das man sich durch den Besuch von Informationsveranstaltun-gen, Gesprächen mit Fachleuten und das Lesen von Veröffentlichungen und Fachtexten aneignen kann.



Am 11. Juni fand die DWA 1)- Landesverbandtagung in Chemnitz statt. Ein Themenschwerpunkt war dabei: „Die Strategie zur weiteren abwassertechnischen Erschließung ländlicher Gebiete im Freistaat Sachsen von 2007-2015“.



Im Rahmen dieses Vortrages wurden die Begriffe zentral und dezentral in Bezug auf Gruppenkläranlagen erläutert und die Wirtschaftlichkeit zwischen zentral (herkömmlich) - Überleitung zur Zentralen Kläranlage, der örtlichen Gruppenlösungen und der KKA aufgezeigt ebenso die damit in Verbindung stehenden Kosten und Fördermittel. Das Fachressort - Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) spricht sich an dieser Stelle dafür aus, Gruppenlösungen zwingend in den Wirtschaftlichkeitsvergleich einzubeziehen, da diese innerhalb von 25 Jahren die wirtschaftlichste Lösung sind. Sie können sowohl öffentlich als auch privat betrieben werden. Für eine Gruppenlösung, die öffentlich betrieben wird und bei der ca. 50 Einwohner (EW) angeschlossen werden, werden für eine Kläranlage ca. 25.000 EUR und den Kanal ca. 35.000 EUR veranschlagt, insgesamt ca. 60.000 EUR ohne Förder-mittel und mit Fördermitteln ca. 35.850 EUR. Vergleiche dazu, in dem OT Scheerau sollen 63 EW zentral (herkömmlich) erschlossen werden mit einer Überleitung zur Zentralen Kläranlage nach Riesa. Das erfordert Investitionskosten von ca. 370.988 EUR. Bei einer Gruppenlösung, die öffentlich betrieben wird, entstehen Investitionskosten in Höhe von ca. 108.176 EUR. Diese Mehrkosten in Höhe von 262.812 EUR, die eigentlich nicht notwendig sind, zahlt der Steuerzahler bzw. der Grundstückseigentümer von Lommatzsch aus seiner Tasche und dies betrachten wir als Verschwendung von öffentlichen und privaten Geldern, wo gegen wir uns verwahren. Dies trifft analog für Paltzschen und Dörschnitz zu.



Der gesamte Vortrag der DWA – Landesverbandstagung ist für Sie im Internet unter (www.lommatzsch.net) eingestellt. Die Aussagen zur strategischen Entwicklung der abwassertechnischen Erschließung des SMUL decken sich mit den Forderungen des Bürgerbegehrens. Wir empfehlen allen Stadträten und der Stadtverwaltung an einer von den drei angebotenen Regionalkonferenzen zu diesem Thema (18.09.oder 25.09. oder 02.10.2008) zur Vertiefung Ihres Fachwissens teilzunehmen, um für die Gemeinde Lommatzsch fach- und sachgerechte Entscheidungen treffen zu können.



Vertreter des Bürgerbegehrens

Wolfgang Grübler, Christine Gallasch und Peter Kusch



1) DWA = Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.



zusätzliche Dokumente:
  DWA Tagung: Die Strategie zur weiteren abwassertechnischen Erschließung ländlicher Gebiete im Freistaat Sachsen von 2007 bis 2015


 
 

Weitere Informationen:

  Interessengemeinschaft Abwasser



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Suchworte für diese Mitteilung:
DWA, Abwasser, ländlicher Raum. Strategie, Erschließung, Kläranlagen, Kleinkläranlagen, zentral, dezentral



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Eintrag verfasst von: Katrin Krüger (eingetragen am: 02.09.2008; zuletzt geändert am: 03.09.2008 19:36)

 
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