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Mirko Beier belohnt sich und den LSV

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Lommatzscher SV - FV Blau-Weiß Freital 2:1

Der LSV ließ sich am Sonnabend nicht zweimal bitten, den fleißigen Helfern, die es irgendwie ermöglicht haben, dass auf dem vom tiefen Schneematch und reichlich Wasser getränkten Hartplatz am Promenadenweg doch Fußball gespielt werden konnte, oder es zumindest mit viel Emotionen und Kampfgeist von beiden Seiten versucht wurde, zu danken. 3 Punkte mehr stehen auf der Habenseite zu Buche. Wichtige Zähler aus einem weiteren 6-Punkte-Spiel, die der LSV bisher allesamt auf eigenem Platz gewinnen konnte!
 
Hochachtung gilt es aber auch dem Unparteiischen zu zollen, der nach kurzem Zögern sich entschied, doch anzupfeifen. Anstatt sich mit andersfarbigen Unterziehpullovern (in Niesky mussten sich gleich mehrere Lommatzscher ihrer Kleidungsstücke nach einer nicht zu erklärenden Aufforderung durch den Schiedsrichter entledigen) zu beschäftigen, belohnte der gute Referee den Fleiß der oben Genannten. Mit den schwierigen Platzbedingungen mußte ja nicht nur Ulf Brähler aus Kamenz auskommen, sondern auch die beiden Mannschaften mussten es. Respekt - eine beinahe tadelsfreie Leistung in einem Spiel, in welchem es natürlich keinen Schönheitspreis zu gewinnen gab und welches vom Zufall und vor allem vom Kampfgeist geprägt war!
 
Nach der am vorigen Wochenende völlig überflüssig bezogenen Niederlage beim Tabellenletzten und reichlich Kabinengeflüster zu den Trainingszeiten um das „Warum?“, merkte man dem LSV deutlich an, dass dieser mächtig unter Strom stand. Gegen Freital wollte man unbedingt die verloren und vielleicht schon zu sicher geglaubten Zähler von Niesky zurückerobern, zumal die Gäste gehandicapt in Lommatzsch anreisten und ohne die gesperrten Marco Kolbe und Daniel Oeser anzutreten hatten und auch die Gebrüder Küttner nicht im Aufgebot der Blau-Weißen standen.
 
So mancher ward dann an die legendäre Bezirksliga-Hartplatzpartie im Winter 2003 erinnert, als der LSV den heutigen Landesligisten SV Bannewitz mit 4:1-Toren vom Platz kämpfte. Von Beginn an entwickelte sich diesmal eine Schlammschlacht, die es zu jeder Zeit in sich haben sollte. Nichts für schwache Nerven also!
 
Schon nach 120 Sekunden hätten die Gastgeber in Führung gehen können, wenn nicht Mario Oster’s Versuch von Clemens Prudlo zur Ecke abgelenkt worden wäre. Ein Toller Spielzug über die Stationen Mirko Beier und Marcel Hirth war dem vorausgegangen.
 
In der Folgezeit blieben Strafraumszenen aus, weil beide Mannschaften versuchten, ein richtiges Mittel zu finden, um den Gegner herauszulocken. Der Ball blieb mal liegen, dann wieder nicht, auf jeden Fall war es erst einmal richtig, das Streitobjekt vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Das sah natürlich nicht besonders schön aus, wenn das Leder sofort wieder auf die andere Seite gebolzt wurde. Aber wie gesagt, ein Schönheitspreis war ja auch nicht ausgeschrieben.
 
In der 24. Minute hatten die einheimischen Fans den Torschrei zum zweiten Male auf den Lippen. Wieder war es Mario Oster nach Mirko Beier’s mustergültigem Zuspiel von der rechten Seite. Freital’s Keeper Steffen Beer fuhr aber seine Pranke aus und wusste den Ball abzuwehren. Eine Klasse-Parade des Gäste-Schlußmanns!
 
Zwei Minuten später fasste sich der unermüdlich rackernde Thomas Kutsche ein Herz und setzte zu einem Alleingang von der Mittellinie an. Gleich 3 Freitaler wussten den „6er“ nicht zu stoppen, erst als der im Strafraum angekommen war, brachte man ihn unsanft und irregulär zu Fall. Der Referee entschied sofort und zurecht auf Elfmeter. Uwe Rennert verwandelte sicher zur wichtigen 1:0-Führung für den LSV.
 
Kurz vor dem Seitenwechsel wäre dieser Vorsprung beinahe dahin gewesen, weil die Freitaler jetzt ihre Bemühungen im Spiel nach vorn deutlich verbesserten. Nach einem abgefälschten Schuß von Steve Braune tauchte am linken Pfosten Toni Schuster vor Marco Wolf auf. Der konnte den Ball zunächst abwehren, indem er rechtzeitig den Fuß davorstellte. Das Leder war aber nach oben unterwegs, dessen Rückkehr beendete Sven Pönisch auf der Torlinie, so dass der LSV mit dem 1:0 im Rücken zum Pausentee gehen konnte.
 
In der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit versuchte sich der LSV mit mehreren Schüssen nahe der Strafraumbegrenzung. Mario Oster (47.), Marcel Hirth (49.), Mirko Beier rechts vorbei (58.) und Uwe Rennert knapp drüber (61.) verfehlten dabei knapp, oder das Leder wurde wieder einmal abgefälscht. Mario Pabst rasierte mit einem Freistoßknaller (69.) den linken Pfosten.
 
Ein zweiter Lommatzscher Treffer hätte die Vorentscheidung in der kräftezehrenden Begegnung gebracht. Und die war es angesichts des Geläufs allemal. Freital gab sich aber keineswegs auf, auch wenn man teilweise schon bemerkte, dass die Blau-Weißen inzwischen satt waren. Und wie aus dem Nichts kamen die Gäste dann auch noch zum 1:1-Ausgleich - das tat den Lommatzscher ob ihres Einsatzes gehörig weh. Einen Freistoß von der Mittellinie durch Clemens Prudlo lenkte Michael Taatz mit dem Schopf in die linke Torseite. Von Marco Wolf, der inzwischen weitaus mehr zu tun hatte und auch die eine oder andere Torchance der Gäste zunichte gemacht hatte, war in dieser Situation nichts zu sehen.
 
Der Ausgleich bitter für den LSV! Und mit Wirkung! Plötzlich wollten die Freitaler noch mehr und drängten die kurzzeitig konsternierten Platzherren in ihre eigene Spielfeldhälfte. Die Partie wurde zudem ruppiger. Schieri Ulf Brähler zückte daher regelkonform eine nach der anderen gelben Karte, am Ende insgesamt deren Acht!
 
Hoffen und Bangen jetzt beim LSV. Einen oder keinen Punkt, oder doch noch drei? Hatte man es wirklich versäumt, den zweiten Treffer zu erzielen? Nein, denn in den Schlussminuten drehten die Schützlinge von Trainer Rico Nattermann noch einmal richtig auf. Kein einziger ließ locker!!! Und die Besten an diesem Tage in den Reihen der Weiß-Schwarzen belohnten sich und ihre Mannschaft mit dem 2:1. Thomas Kutsche’s Freistoß zirkelte Mirko Beier in der 88. Minute in altbewährter Torjägermanier per Kopf zum vielumjubelten Siegtreffer in die Maschen.
 
Ein Schritt in die richtige Richtung, ein Schritt in Richtung Klassenerhalt, dass war Teamgeist pur, das hat Spass gemacht zuzusehen. Daran gilt es nächste Woche anzuknüpfen, denn wie kann es anders nicht sein: das nächste 6-Punkte-Spiel wartet, dann auswärts beim FC Lausitz Hoyerswerda.

Spieler: Wolf, Pönisch (90. Dietze), Huste, Borrmann, Thiede, U. Rennert, M. Hirth (79. Schulz), Pabst, Th. Kutsche (V), Oster (V), Beier, St. Beer, Wenzel (V), Jakob, Tillig (V, 66. Bode), Helbig (V), Prudlo, Taatz, Huth (V), Braune, T. Schuster (V), Apelt (66. Baumgarth)

Schiedsrichter: Ulf Brähler (Kamenz), Jonas Hennig (Wachau), Matthias Krahl (Schmerlitz)

Torfolge: 1:0 Uwe Rennert 28., 1:1 Michael Taatz 70., 2:1 Mirko Beier 88. Minute



 
 

Weitere Informationen:

  Lommatzscher SV 1923 e.V.



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Suchworte für diese Mitteilung:
Sport, Lommatzsch, Fußball, LSV, Lommatzscher Sportverein,



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Eintrag verfasst von: Sven Kallenbach (eingetragen am: 26.02.2009; zuletzt geändert am: 26.02.2009 15:03)

 
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