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An den eigenen Fehlern gescheitert!
SSV Lommatzsch-ESV Dresden II22:23 (9:10)
Viel hatte sich die Mannschaft vorgenommen, den ersten Sieg im neuen Jahr einzufahren, zumal bei den Gästen der einzige Auswärtserfolg der Hinrunde erzielt werden konnte. Doch wieder einmal kam es anders. Die Zerfahrenheit der Gastgeber in der Startphase sucht ihresgleichen. Nach einer knappen Viertelstunde gelingt den Gastgebern der erste Treffer, für ein Handballspiel ungewöhnlich. Vorausgegangen war ein nervöser Beginn, eine schlechte Wurfleistung, gepaart mit vielen technischen Fehlern. Dresden hatte somit viele Vorteile in diesem Abschnitt, so richtig nutzen konnten sie diese aber auch nicht. Die Aufholjagd der Lommatzscher war erfolgreich, wobei die Toreffektivität mal außer acht gelassen werden sollte. 7:6 und 8:7 nach 23 Minuten, mehr „Führung“ war nicht drin. Leider, denn über einige Minuten war ein Überzahlverhältnis gegeben, wo hätte die Führung ausgebaut werden können, doch das Gegenteil trat ein. Lommatzsch kam in keiner Phase des Spieles in ihren Rhythmus. Die Halbzeitpause brachte keine Beruhigung in das Spiel. Dresden profitierte von den Fehlern der Einheimischen, war in der Chancenverwertung wesentlich effektiver, hatten in Ben Benisch, vor allem in Halbzeit zwei , einen erfahrenen Spieler in ihren Reihen, der mit Ruhe und Treffsicherheit (6/1) Treffer wesentlich am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt war. Und trotzdem bot sich für Lommatzsch die Chance, wenigstens einen Teilerfolg zu erzielen. Über die Stationen 11:16 (40.), 16:20 (51.) hätte keiner in der Halle mehr auf die Gastgeber gesetzt. Doch jetzt wachten sie auf, zwangen Dresden zu Fehlern, die sie im Gegenzug zu Toren machten. Der Zündfunke sprang auch auf das Publikum über, der Anschluß zum 21:22 (57.) hergestellt. Je ein Tor auf beiden Seiten und Ballbesitz für Lommatzsch, Andre Häberers letzter Torwurf ging leider knapp vorbei, ebenso die Zeit der sechszig Minuten. Wie bereits am Vorwochenende in Hartha (30:31) eine erneute Niederlage mit einem Tor Unterschied. Die Luft wird langsam wieder dünn im unteren Mittelfeld, denn auch dort wurde von den anderen Mannschaft gepunktet. Nächster Gegner ist Neustadt, die am Vorwochenende in Dresden gewannen(!).
Ein Erfolg wird hier schon langsam zur Pflicht, will man nicht in den Abstiegs-
strudel geraten. Die Mannschaft muß „nur“ ihr Leistungspotenzial abrufen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren!