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Ein Sieg der Abwehr!
SSV Lommatzsch-HC Neustadt-Sebnitz19:16 (9:9)
Selten hat man eine so torarme Partie erlebt wie diese Begegnung. Doch dafür lebte sie von der Spannung und Dramatik über die gesamte Spielzeit. Lommatzsch war unter Zugzwang, wollte man nicht im Tabellenkeller landen, denn die zwei Startniederlagen im neuen Jahr waren alles andere als geplant. Mit einem tollen Start zog Lommatzsch bis zur 7. Minute auf 4:0 davon, um dann erstmal wieder in ein kleines Loch zu fallen. Neustadt hatte sich zwischenzeitlich wieder gefangen und war beim 5:4 (16.) bzw. 7:7 (25.) wieder im Spiel. Mitentscheident bei den Gästen war ein erfolgreicher Torhüterwechsel (Dominic Böhme für Norman Zinke), der in dieser Phase zwei 7m hielt und auch bei weiteren sogenannten 100%-igen erfolgreich reagierte. Der Halbzeitstand war zum einen dem sehr gut haltenden Lommatzscher Torhüter Christoph Halwaß „anzulasten“, zum anderen dem auslassen einiger hochkarätiger Torchancen auf Lommatzscher Seite..
Analog dem Start zu Spielbeginn gingen die Gastgeber auch in Halbzeit zwei konzentriert und erfolgreich zu Werke, legten mit fünf Toren in Folge sowie einem dazwischenliegenden gehaltenen 7m mit 14:9 (42.) den Grundstein zum letztendlich nicht unverdienten Sieg. Die Gäste ließen sich jedoch wenig beeindrucken, kämpften verbissen um den Anschluß, schafften diesen beim Stand von 15:13 (48.) nur ansatzweise. Das Abwehrverhalten beider Mannschaften ging phasenweise an eine rustikale Grenze, ohne daß diese jedoch überschritten wurde. Somit waren auch heftige Proteste seitens Neustadt-Sebnitz gegen die Schiedsrichter-
leistungen völlig fehl am Platz. Sie sollten sich einmal hinterfragen, wehr mehr Fehler gemacht hat, beide Mannschaften, oder das Schiedrichterpaar! Beide Vertretungen lebten diesmal von ihren Abwehrreihen, aber genauso haben sie in ihren Angriffsbemühungen nochviel Luft nach oben. Mit diesem Erfolg hat sich Lommatzsch im Mittelfeld der Tabelle etwas festgesetzt. Mit dem Nachholespiel am kommenden Sonntag bei Medizin Bad Gottleuba wird sich zeigen, in welche Richtung der Weg weiter gehen wird.