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SSV Lommatzsch-Medizin Bad Gottleuba25:26 (10:15)
Auch die letzte Chance, sich positiv aus einer verkorksten Schlussphase der zweiten Halbserie der Saison 2009/10 zu verabschieden, ging daneben. Die erfahrene „Punte-Truppe“ setzte von Beginn an die spielerischen Akzente und ließ sich die Führung bis auf das zwischenzeitliche 1:1 (!) nicht aus der Hand nehmen. Dabei hatten die Gastgeber mehrere gute Torchancen, das Spiel auf Augenhöhe zu gestalten. Doch fehlende Konzentration ließen das Ergebnis für Gottleuba systematisch in die Höhe schnellen. Eine erste Schnittstelle dieser Begegnung war beim 6:9 (20.) ein vergebener Konter und daraus resultierend drei Gegentore zum 6:12 (24.). Von einer Vorentscheidung sollte noch keine Rede sein, der Halbzeitrückstand ließ für die zweiten dreißig Minuten noch Luft nach oben. In der Halbzeitpause schienen einige Spieler den Worten von Trainer Bela Szczesny nicht richtig zugehört zu haben, denn der Rückstand vergrößerte sichauf 12:19 (37.) und hielt sich bis zum 14:21 (45.).
Markus Hirth war es vorbehalten, eine starke Schlussviertelstunde einzuläuten, um den Rückstand so schnell wie möglich zu minimieren. Andre Häberer mit seinen einzigen zwei Treffern, Stefan Wand und eben Markus Hirth verkürzten auf 20:24(52.), obwohl Sascha und MichaelPunte mit drei einfachen Toren dagegen hielten. Beim 23:25 (57.) sowie dem 25:26 (59.) hatte Lommatzsch die „Hand“ am Ausgleich, was unter dieser Konstellation schon als Erfolg hätte gewertet werden können. Sven Ebert sei hier zu erwähnen, der seine Truppe immer wieder nach vorn trieb. In der 60. Minute der vermeintliche Teilerfolg, 7m für die Gastgeber. Mario Ebert, der Jüngste der Mannschaft, im Verlaufe des Spieles bereits fünfmal vom Punkt erfolgreich, trat erneut an und vergab knapp. Somit blieb es beim 25:26 für die Gäste aus Bad Gottleuba.
Das Trio Michael und Sascha Punte sowie Kreisspieler Martin Mäke (insgesamt 20 Tore ) bekam die Lommatzscher Deckung nie in den Griff.
Von neun zugesprochenen 7mwurden drei vergeben, alle in der Schlussviertelstunde! Totz allem wenn und aber war also die Möglichkeit eines Erfolges gegeben.
Noch eine Gedanke zur Spielplangestaltung: da die Zehnerstaffel an den Spielplan der Verbandsliga (12 Mannschaften) gekoppelt ist, entstehen einigen Mannschaften bis zu vier Wochen Pause zwischen den Spielen. Diese unrhythmische Spielplangestaltung ist den Vereinen gegenüber nicht mehr vertretbar. Die geforderte Aufstockung der Bezirksligastaffel auf 12 Mannschaften, u.a. einer regelmäßigen Spielplanung geschuldet, scheint mehr als überfällig. Die TK des Spielbezirkes sollte schnellstens handeln!