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  Aktuelle Meldungen - Tischtennis


 

Deutsche Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen in Brühl (Do.,13.05. – So.,16.05.10):

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LSV gewinnt 2 Spiele – scheitert aber in der Vorrunde !

Martin Rakette, Martin Penz, Norbert Rakette und Henry Eysold machten sich am 12.05. auf den Weg zum Saison-Highlight, den Deutschen Pokalmeisterschaften für untere Spielklassen. Als Sachsenpokalsieger  vertrat der LSV unser Bundesland in Brühl (Nordrhein-Westfalen) in der Herren-B-Klasse (Bezirksebene).

Das erste von vier Vorrundenspielen stand am 13.05. an. Ab 14 Uhr traf der LSV auf den Penkuner SV Rot-Weiß (Mecklenburg-Vorpommern), der mit zwei polnischen Spielern antrat. Trotz der Auftaktniederlage von N.Rakette (4:11, 15:17, 4:11 gegen Roman Kolin) zeichnete sich schnell ab, dass der LSV das stärkere der beiden Teams ist. So gingen die nächsten Matches allesamt ohne Satzverlust an unser Team. Nachdem M.Rakette sicher gegen Stefan Zehm obsiegte (-8, -7, -4), war auch M.Penz gegen Boleslaw Partyka klar überlegen (-5, -4, -2). Das Doppel sicherten sich M.Rakette/Penz gegen Kolin/Partyka mit 11:4, 11:7 und 11:4. Erst das Duell der beiden „Einser“ verlief etwas enger. Am Ende triumphierte aber M.Rakette gegen Kolin (-15, -6, -9) und stellte das Ergebnis auf 4:1, was den 1.Sieg einer Lommatzscher Mannschaft bei einer Deutschen Pokalmeisterschaft bedeutete !

Am 14.05. bekam es unsere Mannschaft gleich mit zwei Vorrundengegnern zu tun. Zunächst ging es 12 Uhr gegen die 2.Mannschaft des TV Hude (Niedersachsen). Eine starke Vorstellung von M.Rakette gegen Christopher Imig (11:7, 11:9, 11:4) bescherte dem LSV die 1:0-Führung. Anschließend hatte N.Rakette der gegnerischen Nr.1, Moritz Tschörtner, nichts entgegenzusetzen und unterlag dementsprechend deutlich mit 0:11, 4:11 und 8:11. Gegen den unterklassig spielenden Andreas Lehmkuhl schaffte M.Penz durch das 11:4, 15:13 und 11:7 die erneute LSV-Führung. In einem sehr ansehnlichen Doppel behielten M.Rakette/Penz zu jeder Zeit die Nerven und entschieden so das sehr enge Match gegen Tschörtner/Imig mit 14:12, 7:11, 14:12 und 13:11 für sich. Für den 2.Sieg musste nun „nur“ noch eines der letzten drei Einzel gewonnen werden ! Doch auch die Niedersachsen spielten engagiertes Tischtennis, was sie auch ins Spiel zurück bringen sollte. Nach Gewinn des 1.Satzes (11:8) musste sich M.Rakette gegen Tschörtner mit 6:11, 9:11 und 10:12 geschlagen geben, ließ dabei allerdings im 4.Satz einen Satzball ungenutzt. Schade ! Die nachfolgende 0:3-Niederlage von M.Penz gegen Imig (-9, -8, -5) hatte den 3:3-Ausgleich zur Folge. Dabei behakte M.Penz die Spielweise seines Gegenüber überhaupt nicht, so dass nun N.Rakette gegen Lehmkuhl gefordert war. Die ersten beiden Sätze gingen mit 11:5 und 11:9 auf das Konto des Lommatzschers, der dann aber den 3.Durchgang vollkommen neben sich stand und so mit 1:11 unterlag. Alle dachten der Huder hätte nun das richtige Konzept gefunden, doch dem war – zum Glück aus LSV-Sicht – nicht so. Im 4.Satz unterliefen Lehmkuhl wieder zu viele Fehler und so hatte N.Rakette beim Stand von 10:8 Matchball. Und bereits den ersten konnte er nutzen: Mit einem Aufschlag auf die Kante endete das Spiel etwas glücklich, aber nicht unverdient zum Vorteil des LSV. 4:3 ! Damit war auch das 2.Spiel erfolgreich absolviert und man durfte zumindest ein wenig vom Viertelfinale träumen. 

Im Anschluss hatte der LSV um 15 Uhr den TSV 1865 Dachau (Bayern) als Gegner. Hier kam H.Eysold gleich zu Beginn zum Einsatz. Gegen den übermächtigen Martin Pachatz war er beim 1:11, 3:11, 1:11 aber mehr als chancenlos. Anders als M.Rakette gegen Andreas Backhaus. Gegen die reguläre Nr.3 der Bayern setzte sich die Lommatzscher Nr.1 knapp mit 11:9, 11:8 und 11:9 durch und glich damit zum 1:1 aus. Die Vorentscheidung zu Gunsten des TSV Dachau fiel danach. Im Duell der beiden regulären „Zweier“ bot M.Penz gegen den schon höherklassig spielenden Thorsten Becker eine starke Partie. Am Ende musste er sich aber mit 8:11, 11:9, 7:11, 7:11 geschlagen geben. Der weitere Spielverlauf ist schnell berichtet: Sowohl M.Rakette/Penz im Doppel (7:11, 9:11, 6:11 gegen Pachatz/Becker) als auch M.Rakette (11:8, 4:11, 5:11, 3:11 gegen Pachatz) mussten die Klasse der Bayern, die im Viertelfinale mit 2:4 am späteren Deutschen Pokalmeister SpVgg. 1928 Groß-Umstadt (Hessen) scheiterten, trotz keineswegs schlechter Spiele anerkennen.

Die 1:4-Niederlage gegen Dachau ließ aber zumindest rechnerisch noch die Option offen durch einen 4:1-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den TTC Wöschbach ins Viertelfinale einzuziehen.

Das entscheidende Spiel ging dann am 15.05. ab 9 Uhr über die Bühne. Dabei erwiesen sich die Badener allerdings als das klar bessere Team. Ihre drei besten Spieler waren aber auch allesamt schon in der Verbandsliga oder noch höher aktiv, so dass dies nicht weiter verwunderlich war. Mit schwindenden Kräften gelangen dem LSV nur drei Satzgewinne gegen den späteren Finalisten. Bereits das 1.Einzel ging verloren: M.Rakette hatte mit dem unbequemen Noppenspiel und der hammerharten Vorhand von Mirko Schmidt große Probleme und mit 8:11, 11:4, 4:11, 7:11 klar das Nachsehen. Gegen Patrick Hoffmann unterlag N.Rakette noch deutlicher (-4, -1, -9) und auch M.Penz war trotz aller Anstrengung nur „Spielball“ des Ungarn Robert Lörinczi (-7, -8, -7). So konnte es sich Wöschbach mit dem 3:0-Vorsprung im Rücken sogar leisten nur die Nr.3 und Nr.5 ins Doppel zu schicken. Nach ausgeglichenen 4 Sätzen (11:7, 8:11, 9:11, 11:7) musste der einzigste Entscheidungssatz in allen LSV-Spielen nun über Wohl oder Wehe entscheiden. Nach gutem Start (4:0-Führung) wurden beim Stand von 5:4 für M.Rakette/Penz die Seiten gewechselt. Ärgerlich, dass danach nicht mehr viel zusammenlief. So ging der Satz mit 11:8 an Schmidt/Gille, und auch der mögliche Ehrenpunkt blieb dem LSV verwährt.

Nach der Vorrunde standen 2 Siegen 2 Niederlagen gegenüber, was dem LSV hinter Wöschbach und Dachau und vor Hude und Penkun den 3.Platz einbrachte. Immerhin wurden zwei Gruppengegner besiegt ! Und das bei einer Deutschen Pokalmeisterschaft ! Zum Erreichen des Viertelfinals wäre noch ein weiterer Sieg nötig gewesen, doch gegen die übermächtigen Bayern und Badener war einfach nicht mehr möglich. Für den 9.-12.Platz (wurde nicht ausgespielt) erhielt der LSV als Andenken eine Urkunde mit dem Aufdruck „Deutsche Pokalmeisterschaften – Wir waren dabei !!!“. Genau das trifft es eigentlich ganz gut. 

Trotz des Ausscheidens nehmen die Lommatzscher viele tolle Erinnerungen an das große Event mit nach Hause. Und die Gewissheit, dass man sogar bei einer Deutschen Endrunde Mannschaften aus anderen Bundesländern schlagen kann. Schon deshalb werden auch in der kommenden Saison (Beginn am 29.08. mit der 1.Bezirkspokal-Runde) die Pokalspiele wieder einen hohen Stellenwert einnehmen.

Zum Schluss geht noch ein großes Dankeschön an den Vorstand des LSV und an EDEKA Richter für die Unterstützung sowie an den ehemaligen LSV-er Matthias Naumann für den Beistand vor Ort. 
 
- Rakette -




 
 

Weitere Informationen:
  Tischtenniswebseite

  Lommatzscher SV 1923 e.V.



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Suchworte für diese Mitteilung:
Tischtennis , Lommatzsch , Bezirksliga , LSV , Deutsche Pokalmeisterschaften , Brühl



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Eintrag verfasst von: René Rakette (eingetragen am: 18.05.2010; zuletzt geändert am: 18.05.2010 09:56)

 
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