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Der Kleine Muck ludt in den Orient

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Das war sie nun wieder, die Saison des LCC in der nunmehr 39. Auflage und auch diesmal wieder von Höhepunkten geprägt. Der Orient hatte uns in seinen Bann gezogen und wir hatten uns alle auf das Thema eingestellt. Aber nicht nur wir Karnevalisten, auch unser phantastisches und treues Publikum ging auf unser Thema ein und war herrlich kostümiert. Neben vielen orientalischen Schönheiten, mächtigen Sultanen und Wüstensöhnen machte es mächtig Spaß mit allen zu feiern. Ein großes großes Dankeschön unseren lieben Gästen.
Der kleine Muck hatte eingeladen und alle waren in den Palast des Sultans gefolgt. Dort bot sich nicht nur eine Allee aus Palmen sondern auch ein dem Motto entsprechendes Bühnenbild mit vielen Teppichen, Diwanen und einem Springbrunnen, dazu ein Blick in eine märchenhafte orientalische Stadt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön unseren beiden neuen Malern der Bilder Matthias Kuhnert und Ralf Niese, die in vielen Abendstunden und bis weit in die Nacht die Pinsel schwangen.
Auch das Programm war angepasst und mit allem gespickt. Der kleine Muck, der rasend schnell herankam, als er vom Großvesir des Sultans gerufen wurde, brachte gleich zu Beginn die Jüngsten aus unserem Verein mit. Sie tanzten nach fremd klingenden Tönen einen traumhaften orientalischen Tanz. Dies alles unter den wachsamen Augen unseres Prinzenpaares. Beide waren als Sultan und liebreizende Suleika wieder voll im Stoff und ihnen gebührt ein großes Dankeschön für die nun schon zweite absolvierte Saison. Sie vertraten Verein und Stadt zu etwa zwanzig Terminen während dieser Saison. Im Programm begann dann der Muezzin mit seinen Lehren Allahs, bei denen er aber eher mit den üblichen westeuropäischen Gepflogenheiten ins Gericht ging. Aktuell wurde natürlich Karl-Theodor durch den berühmten Kakao gezogen. Weiter ging es im fremdländischen Reigen mit den Geschichten von Alibaba und den 40 Räubern. Umgesetzt und toll vertanzt von der Nachwuchsfunkengarde. Dazu noch mit der richtigen Musik, kam unser Publikum mächtig in Fahrt. Das im Orient aber nicht alles Gold ist was glänzt, konnte man bei einem recht ungewöhnlichen und sehr verwöhnten Sultan erleben. Obwohl ihm alles recht gemacht wurde und sogar ein richtiger Zauberer mit einem glänzenden Trick aufwartete, maulte dieser nur rum und hatte an allem etwas auszusetzen. Die Lacher hatten dann unsere zwei Originale, die Lommatzscher Blues Brothers auf ihrer Seite. Mit einigen recht spitzen Witzen und einem rockigen Auftritt heizten sie dem Publikum ein. Und den nächsten „Einheizer“ gaben unsere Funken. Hüftkreisend verwirrten sie sicher den einen oder anderen unserer männlichen Gäste. Schwierig hatte es allerdings unser Superdetektiv Hercule Poirot, bei der Auflösung des Mordes im Orientexpress. Diesmal war nicht der Gärtner, sondern der Schaffner der Mörder.
Das große Abschlussfinale war geprägt von einem Tanz, der die Massen bewegte. Beim Flash Mob kam der gesamte Verein zum Einsatz und am Ende wurde sogar auf den Tischen getanzt.
Für uns immer wieder ein Vergnügen der besonderen Art sind der Kinder- und der Weiberfasching. Bei den vielen Kleinen im Schützenhaus stand das ganz große Toben und Tanzen im Vordergrund.
Das Prinzenpaar, der Kleine Muck, der Rückwärts-, der Langsamläufer und der Muezzin gaben dort dem Affen mächtig Zucker und tobten kräftig mit. Die Spielstände wurden in diesem Jahr noch um eine Attraktion erweitert, denn ein großes Trampolin war der Renner und die Schlangen davor lang. Ebensolche Warteschlangen gab es bei den Schminkständen. Hier hatten Gisela Elschner, Anett Oster und Birgit Richter alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm gerecht zu werden. Ein großes Dankeschön den Beiden und ihrer Helferin für ihren genialen Einsatz.
Zwar keine Warteschlangen aber dennoch mächtig viel Spaß, Tanzerei und Toberei war beim Weiberfasching zu erleben. Das Programm, wieder speziell auf die Damenwelt zugeschnitten, hatte es allen angetan und gefeiert wurde bis weit nach Mitternacht. Ob nun bei den Männern am Grill, den Zirtakitänzern oder den Jungs aus dem Orient, es wurde immer wieder eine Zugabe gefordert – Fazit: Nerven der Mädels getroffen. Erstmals kamen die Mädels der Tanzperlen zum Einsatz und ernteten ebensolchen Applaus wie die Muselmanen des Elferrates mit ihrem Männerbalett. Dankeschön den Damen und wenn ihr möchtet, seid ihr im nächsten Jahr wieder dabei.
Der Seniorenfasching, traditionell am Rosenmontag, war ebenso schön wie die anderen Abendveranstaltungen. Das Programm war etwas reichhaltiger als zu den übrigen Abendveranstaltungen und unsere treuen Gäste tanzten ausgelassen. Hier war jedoch ein kleiner Wehmutstropfen dabei. Die geringe Anzahl unserer Gäste gibt uns doch zu denken. Nur wissen wir nicht, liegt es am Verein, am Programm oder am Termin ?
Nachdem einige unseres Publikums allerdings ausgelassen bis weit über das Ende der Veranstaltung mitgefeiert hatten, kann es am Verein und am Programm also nicht liegen. Wir werden nach den Ursachen forschen und sind jedem Hinweis auf Veränderung oder Verbesserung äußerst dankbar.
Im Gästebuch unseres Vereines auf unserer Homepage lcc4ever.com kann jeder seine Meinung und seine Ideen eintragen.
Auch zu unserem Fasching gehört traditionell die Brauchtumspflege und dazu die Gardetänze. Sowohl Nachwuchs- als auch große Funkengarde warteten mit ihren neuen Tänzen auf und ernteten viel Applaus, was bekanntlich der schönste Lohn für einen Künstler ist. Ebenso begeisternd trat unser Funkenmariechen, Theresa Reitmeier, in Erscheinung. Mit Akrobatik und tänzerischem Können punktete sie hier beim Publikum. Hoffen wir, dass unsere Mädchen auch am Samstag, den 19. März kräftig punkten werden, denn dann treten sie gegen Garden und Mariechen aus ganz Sachsen bei der Sächsischen Gardetanzschau in Weinböhla an. Wir drücken jedenfalls fest die Daumen.
Brauchtum und Tradition beinhalten auch Eröffnung des Faschings mit Tänzen, Liedern und Gesängen. Und als Gesangsduo haben wir Bernd Prüfer und Ingolf Strasser, die einen neuen Karnevalsschlager aus ihrem scheinbar unendlichen Repertoire präsentierten. Vielen Dank an dieser Stelle auch den Lommatzscher Spielleuten für den zackigen musikalischen Auftakt. Und wenn bei uns auch mal ein Wort verkehrt gesetzt wurde, so hatten wir doch die Lacher auf unserer Seite. Wir sind keine Profis und das alles macht uns nur noch menschlicher.
Ein schöner und ebenso lustiger Ausflug war der Umzug in Radeburg. Nun hatten wir schon mit der Startnummer 36 einen fernsehsicheren Platz, aber gegen die Regie und die Bildzusammenstellung des MDR ist eben jeder machtlos. Wir haben unseren Verein und unsere Stadt wieder würdig vertreten und möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich beim Agrarunternehmen Lommatzscher Pflege für die Unterstützung bedanken. Wolfgang Grübler stellt uns schon seit vielen Jahren eine Zugmaschine zur Verfügung und unser Fahrer Matthias König steuert souverän das Gefährt durch die engen Straßen von Radeburg wie ein Kapitän sein Schiff durch unübersichtiliche Meerengen.
Das alle Unternehmungen und Veranstaltungen nie ohne kräftige Unterstützungen abgehen können steht völlig außer Frage. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Bäckerei Arnold, der Bäckerei Merzdorf und der Bäckerei Röder für die Bereitstellung der Pfannkuchen für unseren Kinderfasching. Es ist nicht selbstverständlich, dass heutzutage noch groß gespendet wird. Diese Bäcker allerdings unterstützen uns schon seit vielen Jahren zum Kinderfasching. Dank gilt auch dem Bauunternehmen Löwe & Schulz für die Bereitstellung von Dekorationsteilen, der Feuerwehr Lommatzsch, der Sparkasse Meißen, Herrn Lothar Arnold für die Überlassung seines Aqariums, das bei uns als Brunnen diente, der Stadtverwaltung Lommatzsch, EDEKA Richter und ganz besonders der Lommatzscher Druckpflege für die Geduld bei doch zu spät eingereichten Presssetexten und die Unterstützung beim Druck der Blätter für unseren „stummen“ Programmpunkt. Vielen Dank auch unserer neuen Fotografin Daniela Glowatz. Über ihre tollen Bilder und ihre Arbeit kann man sich auf unserer Homepage überzeugen und die Bilder aller Abendveranstaltungen sind bereits eingestellt.
Für uns ist der Fasching aber noch lange nicht zu Ende. Als nächstes Treffen sich die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Sonntag, den 3. April um 10:00 Uhr im Gesellschaftsraum der „Dritten Halbzeit“. Dann stehen die Vorbereitungen zum Sommernachtsball an und unser 40 jähriges Jubiläum in der kommenden Saison muss auch rechtzeitig organisiert werden. Also auch wenn die Narrenkappen ersteinmal im Schrank verschwinden, für uns gibt es das ganze Jahr über Arbeit, die wir zum Wohle unseres Publikums nur zu gern erledigen.
 
Sportler Helau
Lommatzscher Carneval Club e.V.

Bilder Daniela Glowatz

 
 

Weitere Informationen:

  LCC e.V.



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Eintrag verfasst von: Doreen Grübler (eingetragen am: 21.03.2011; zuletzt geändert am: 07.02.2012 23:00)

 
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