22. Freundschaftstreffen der Lommatzscher Tischtennisspieler mit dem Möttlinger UTTV
Am Wochenende nach Ostern fand das nun bereits 22. Treffen der Partnervereine vom Lommatzscher SV 1923 und dem Möttlinger Unterhaugstetter Tischtennisverein Monbachtal statt.
Unsere Möttlinger Kameraden reisten am späten Nachmittag an und wurden an der Halle der Grundschule bereits erwartet. Nach der Aufteilung der Quartiere wurde am Abend diesmal ein Doppelturnier gespielt. Wenn es auch nicht immer sportlich hochwertig war – unterhaltend war es allemal. Gegen 23 Uhr standen die Sieger fest. Gewonnen hat das Doppel Jürgen Wachs / Martin Penz (beide LSV) gefolgt von Klaus Kutzer / Stefan Vogt (MUTTV / LSV).
Tino Posselt hatte die Verpflegung wie gewohnt perfekt im Griff. Nachträglich „Alles Gute“ an Arndt Behrens, der an diesem Abend seinen 40. Geburtstag zusammen mit seinen Sportsfreunden feierte.
Am Sonnabend stand, auf Wunsch unserer Gäste, ein Ausflug nach Dresden auf dem Programm. Auf den ersten Blick klingt das wenig spektakulär. In gewohnt perfekter Manier hatte Axel Wondrak das Programm geplant. Den ganzen Tag standen uns ein Reiseführer und ein Bus zur Verfügung. Nach einer Runde durch die Neustadt haben wir die eigentlich typische „Touristrecke“ absolviert. Start war am italienischen Dörfchen, dann über die Semperoper und den Zwinger Richtung Schloss. Es war jedoch alles andere als langweilig. Unsere Reiseleiterin war ein wandelndes Geschichtsbuch und konnte zu allen Sehenswürdigkeiten die passende Erläuterung geben.
Nach einem Rundgang im Schloss liefen wir weiter in Richtung Frauenkirche. Einige haben die Kuppel bestiegen und konnten die Aussicht aus 70m Höhe genießen. Andere nutzen die Zeit für eine Erfrischung. Nach der Besichtigung der inneren Kirche mit Orgelkonzert fuhr uns der Bus dann weiter zu dem Pannometer, in welchem das historische Dresden des Jahres 1756 dargestellt ist. Ohne zu übertreiben – das muss man sehen. Ein einzigartiges Erlebnis. Nach dem Pannometer fuhren wir mit der Bergbahn auf den Balkon von Dresden, den Weissen Hirsch. Von der Terrasse des Luisenhofes genossen wir die Aussicht über die Stadt. Der Tag klang im Brauhaus am Waldschlösschen aus. Nach zurückhaltendem Beginn brachten eine Brauereiführung und Bierverkostung uns nunmehr etwas fußlahmen Trupp wieder in Schwung. Im Folgenden wurden einige 5l Röhren mit Bock und Hefeweizen geleert. Diese beiden ca. 1,2m hohen Röhren wurden von uns auf „twin towers“ getauft.
Der Tag war alles in allem so gelungen, dass einige Sportsfreunde am Ziel den Bus am liebsten nicht mehr verlassen wollten. Apropos Bus: Steffen, unser langjähriger Fahrer, hat uns souverän sicher und mit viel Geduld durch die Straßen chauffiert – Danke von uns.
Am Sonntag legten die Möttlinger Sportsfreunde einen Kranz auf dem Grab unseres unvergessenen Kameraden Baetzi nieder. Nach dem Mittag hieß es Abschied nehmen. Nächstes Jahr fahren wir wieder in den Schwarzwald.