Es hatte sich bis in die Landeshauptstadt herum gesprochen, dass unsere Mädchen der Nachwuchsgarde hervorragend tanzen können. Und so erhielten wir eine Einladung nach Berlin, um in der Halle des Freistaates Sachsen das Kulturprogramm auf der Bühne mit zu gestalten.
Das sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft unterstützt und fördert alljährlich den Messeauftritt der sächsischen Ernährungswirtschaft auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. In diesem Jahr wurde dort speziell das Elbland mit seinem guten Wein in den Focus gerückt. Dazu war auch die sächsische Weinprinzessin angereist.
Als würdiger Nachbar und Lieferant der Rohstoffe für die Lebensmittelverarbeiter gehört die Lommatzscher Pflege im weiteren Sinne dort dazu. Damit präsentierten unsere Mädels am 24.01.2012 unsere Region und unseren Lommatzscher Carneval Club und wurden so in einem Atemzug mit „Riesling“ oder „Weißburgunder“ genannt. Mit Witz und Charme wussten sie sich in der Halle in Szene zu setzen.
Für alle war es ein riesiges Erlebnis. Auf einer kleinen Bühne umrahmt von den Ständen großer Firmen wie Sachsenmilch, Riesaer Teigwaren, Flakes und Chips aus Wurzen, der Winzergenossenschaft Meißen oder auch mehreren sächsischen Brauerein plauderte der MDR-Radio-Moderator Bodo Gießner mit Jens Nitsche (der als Vorstandsmitglied und Vati mit uns unterwegs war) über die Bräuche rund um den sächsischen Fasching, über die schweißtreibende Trainingsarbeit der Kinder oder auch, ob der Kopfschmuck der 11er Räte nun Mütze oder Hut heißt. Es entspann sich eine anregende Gesprächsrunde rund um die „Kappe“ und um unseren Verein als ein wichtiges Standbein für die Kultur in der Lommatzscher Pflege. Die Gäste der Messe blieben auf ihrem Rundgang vor der Bühne fasziniert stehen und spendeten spontan Applaus. In den Pausen verteilten die Mädchen die Flyer unseres Vereins und luden ein, ihrem Auftritt zuzuschauen. Dieses Angebot wurde rege angenommen, hatten die Leute doch vom „Sächsischen Biergarten“ aus einen guten Blick auf die Bühne.
Insgesamt hatten wir sechs Auftritte, in denen wir das Publikum, auch aus Sachsen, begeisterten.
Voll bepackt mit „Riesaern“ für die kommende Saison, einem Präsent der „Wurzener“ nach kurzem Schlagabtausch und vielen Eindrücken kamen wir nach 20 Uhr in Lommatzsch wieder an.
Unser Fazit: es war anstrengend, aber wir sind auch stolz, dabei gewesen zu sein.
Uns hat es allen sehr viel Spaß gemacht.
Wir möchten uns recht herzlich bedanken bei Frau Gallasch vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, bei unserer Trainerin Doreen, den beiden mitgereisten Eltern und dem Busunternehmen Steffen Weigt aus Nünchritz.